Erlebnis Barcelona 2012

Der FC Barcelona, der erfolgreichste Verein der Welt in den letzten 5 Jahren, gilt als der Prototyp des modernen Fußballs. Es scheint kaum ein echtes Mittel gegen diese Mannschaft zu geben, die 5 Mal in Folge im Halbfinale der Champions League stand, und sagenhafte 14 Titel in den letzten 5 Jahren holten. (2009 sogar alle Wettbewerbe bei denen sie antraten gewonnen).

Es war an der Zeit sich das mal aus der Nähe anzuschauen. 4 Tage in Katalonien nur um 90 Minuten Fußball zu schauen? Lohnt sich so etwas? Spielen überhaupt alle Stars (Iniesta, Messi, Xavi)?

Mir ging es nicht nur um die 90 Minuten, sondern ich wollte wissen, wie Fußball in Barcelona gespielt,  und gelebt wird. Es war also ein reiner Ausflug für den Fußball ohne sich große Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Nach der Ankunft ging es erst einmal ins Hotel und kurze Zeit später war es soweit, die Karten sind eingetroffen. Das Spiel beginnt um 21:00 Uhr (eine ganz normale Spielzeit unter der Woche in Spanien) und wir bewegen uns um 19:00 Uhr in Richtung Camp Nou (auf Katalanisch übrigens Camp „Nau“ ausgesprochen).

Doch was auf dem Weg auffällt, keine großen Fangemeinden im Zug, die Barca Klamotten tragen, geschweige denn etwas singen oder sonst etwas. Hier ist man von Deutschland andere Sachen gewohnt. Vor dem Stadion extrem viele Busse, mit Kennzeichen aus ganz Europa (Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Niederlande, usw..), doch auch dort, keine Fangesänge. Jetzt stellt sich schon die Frage, findet das Spiel wirklich heute Abend statt?

Aber daran besteht kein Zweifel, das Stadion ist hell erleuchtet und auf der Karte steht es ja…. Dennoch wird man das blöde Gefühl nicht los, dass irgendetwas nicht stimmt. Dann Einlasskontrollen wie in Deutschland, oder was erwartet uns? Nein, die Karte wird angeschaut, und eingerissen, und Schluss. Es ist jetzt etwa 20:10 und immer noch nichts los. Vor dem Bratwurst Stand tummeln sich jetzt ein paar Leute die für 6 € sich eine Wurst und für 4€ eine Cola holen wollen. Stolze Preise für einen Snack.

Dann suchen wir unseren Eingang und nun bekommt man einen ersten Blick auf den heiligen Rasen, der einer der größten Plätze in ganz Europa ist. Es geht in den Block und plötzlich steht man im größten Stadion Europas. (Die Sitzplatzzahl kommt auch dadurch zu Stande, dass sie Stühle auf die teilweise unmöglichsten Plätze stellen). Doch das komische Gefühl, dass etwas nicht stimmt wird man immer noch nicht los.

In unserem Block sieht man Fahnen aus allen möglichen Ländern (Israel, Saudi-Arabien, England, Irland), wir sind also in einem reinen „Touriblock“, von dem jeder eine 3-stellige Summe gezahlt hat, um den FC Barcelona zu bestaunen.

Wir bewegen uns in Richtung erste Reihe und jetzt fängt mein Herz an höher zu schlagen. In den ersten Reihen bekommt man einen Überblick über die Größe dieses Stadions. Es ist einfach unglaublich dieses Stadion. Das fehlende Dach über den anderen Rängen, lässt es scheinbar in den Himmel wachsen, für mich als Fußballer ein Traum das mal gesehen zu haben.

Doch außerhalb unseres Blocks? Nichts!! Es ist 20:20 und niemand ist zu sehen? Komisch. Doch dann ein erster Hinweis, dass heute Fußball gespielt wird, die Gastmannschaft des FC Getafe kommt aufs Feld. Der Jubel von den Anwesenden gefühlten 2.000 Menschen ist dementsprechend gering.

Es ist jetzt 20:30 Uhr, wo sind die Stars von Barca?? Brauchen die sich nicht warmzumachen? Gibt es noch einen Platz von dem man nichts weiß? Auf den Rängen ist auch weiterhin nichts los, keine Gesänge, kein Klatschen, kein Raunen, nichts. Und dann um 20:35 Uhr kommen sie endlich, angeführt von Kapitän Puyol stürmen die Spieler des FC Barcelona das Feld. Es beginnt das erste große Blitzlichtgewitter von den Rängen, auch wenn die immer noch nicht einmal halb gefüllt sind.

Doch nach einem kurzen Klatschen, und den ersten „Messi, Messi, Messi“ Sprechchören war wieder alles vorbei. Jetzt passiert etwas für mich Erstaunliches und Neues. Ich beobachte das Aufwärmen von Barcelona und es ist ganz anders als alles was ich vorher gesehen habe.

Als Trainer wollte ich etwas mitnehmen und jetzt sehe ich etwas, was mein Bild von modernem Fußball völlig auf den Kopf stellt. Die Spieler laufen scheinbar kreuz und quer über den Platz. Ohne System, jeder macht was er will. Dann kommen die Bälle ins Spiel, mal 3, mal 2 Spieler zusammen mit einem Ball und jetzt beginnt das, was man von Barca kennt, das Passspiel. Die 2 oder 3 spielen sich aber eher aus dem Stand ein paar Bälle zu.

Dann machen sie einen Kreis, indem sie verschiedene Laufübungen machen, die man irgendwo auch schon einmal gesehen hat. Und dann? Dann bewegen sich die Stars wieder in die Kabine. Kein Spiel, kein Torschuss, keine Pässe mehr. Was ist denn jetzt los? Haben die nicht vor mal ein paar Schüsse aufs Tor zu abzugeben, um reinzukommen? Nein, sie gehen tatsächlich wieder rein, es ist 20:50 Uhr, sie haben sich also nur 15 Minuten warmgemacht, während Getafe immer noch sein Aufwärmprogramm durchzieht und sich erst gegen 20:55 Uhr in die Kabine begibt.

Hier wird also deutlich, dass hier Fußball etwas anders interpretiert wird, als bei uns.

Jetzt füllt sich auch das Stadion endlich. Wie auf einen Schlag, pünktlich zum Beginn der Barca Hymne, sind die Ränge voll. Das Stadion scheint fast ausverkauft, die genaue Zahl bekommt man nicht mit. Die Mannschaften kommen aufs Feld, und ein Blitzlichtgewitter, wie ich es noch nie gesehen habe, legt los.

Es ist soweit, der große FC Barcelona betritt das Feld, und der Gegner kann einem schon fast leidtun. Da laufen sie nun neben Messi, Xavi, Iniesta, Busquets, Alexis und so weiter und müssen auch noch gegen sie spielen in dem Wissen, dass man wahrscheinlich ein Großteil des Spiels damit verbringt, dem Ball hinterherzulaufen.

Bis dahin war es für mich nicht unbedingt der erwartet tolle Ausflug nach Barcelona, klar das Stadion war sehr beeindruckend, aber alles darum herum war mehr oder weniger enttäuschend und erinnert eher nicht an einen schöner Fußballtag.

Und dann geht es los. Mein Herz fängt an zu pochen, auf diesen Moment habe ich so lange gewartet, deswegen bin ich den weiten Weg nach Barcelona gegangen. Anpfiff und schon einmal vorweggenommen, was jetzt kam übertraf alles, was ich mir erträumt hatte. Es entschädigt zugleich alles, was davor und danach passiert.

Es geht los, Barca startet gleich mit ihrem überall gefürchteten Kurzpassspiels, und Getafe orientiert sich in die Defensive. Es war erstaunlich zu sehen, wie sie den Ball laufen lassen, teilweise mit Pässen über 1-2 m, dann wieder eine Seitenverlagerung und wieder viele extrem kurze Pässe. Normalerweise sagt man bei uns, so wird es auch oft geschult, dass kurze Pässe über 1-2 m nicht effektiv sind, da kein Raumgewinn entsteht. Doch wenn man Barcelona anschaut, sieht man, dass es eben nicht so ist. Selbst Pässe über kurze Distanz stellen eine ganz neue Situation dar. Die Verteidiger können sich nie an einen festen Punkt orientieren, an dem sie angreifen müssen.  Jeder Spieler hält den Ball auch kaum länger als 2 Sekunden, auch Lionel Messi, der ja eigentlich für seine Dribblings bekannt ist.

Nach ein paar Minuten bereits hat Barca schon erste Chancen. Messi, Xavi und Cuenca scheitern aber. Es wird jetzt ganz klar die große individuelle Klasse der Katalanen deutlich.

Hier muss man auch nochmal ganz klar erwähnen, dass Barcelona nicht nur so erfolgreich ist, weil die Spieler hier ausgebildet wurden, sondern weil es einfach unfassbar gute Einzelspieler sind. Sicher ist der Erfolg auch darin begründet, dass sie schon jahrelang dieses System spielen, aber ohne die Klasse der Einzelnen nutzt das System auch nicht.

Warum erwähne ich das jetzt? Weil mir Eines extrem aufgefallen ist.

Es ist Xavi, der seit 3 Jahren die Nummer drei ist bei den Wahlen zum Weltfußballer. Xavi spielt unauffällig und extrem mannschaftsdienlich. Er holt sich die Bälle und verteilt sie wieder. Es scheint als rücke er sich das Spiel zurecht, so wie er es gerne hätte. Nach gefühlten 30 Ballkontakten hat er seine Mannschaft so gestellt, dass es jetzt Zeit wird Messi oder Iniesta in Szene zu setzen.

Und dann passiert etwas, was schwer zu beschreiben ist. Wenn einer dieser beiden Weltstars zum Dribbling ansetzt, dann geht es ab, und zwar richtig. Natürlich sind auch andere Spieler die Zündung des Barca-Dynamits, aber die 2 sind es doch am Häufigsten.

Wie aus der Pistole geschossen bewegen sich alle Spieler pfeilschnell in Richtung gegnerisches Tor, aber nicht blind in irgendeine Richtung, sondern es scheint auch sehr abgesprochen zu sein, wenn auch nicht alles. So fällt dann auch das 1:0 durch Alexis, nach einem Dribbling von Iniesta (immer schön kommentiert von einem der wenigen Katalanen in unserem Block mit „Bueno Iniesto“) und Pass von Messi, ist der Chilene durch und schießt aus 16 Metern locker ein.

Nach diesem Tor, das wie eine Selbstverständlichkeit von den Zuschauern aufgenommen wurde, gab es im Stadion ein kurzes Aufstehen und Klatschen der Fans. Das ist man hier gewohnt in Katalonien, wo ich als Eintracht-Anhänger schon ins Staunen geraten bin.

Das 2:0 ist dann aber die Spitze der Klasse des FC Barcelona. Hier sieht man die unglaubliche Schnelligkeit von Leo Messi und das gedankenschnelle Bewegen seiner Mitspieler. Es ist ein eigentlich simpler Doppelpass, der zum Erfolg führt. Aber er entsteht aus einer minutenlangen Ballstafette und dann eben dieser Zündung durch Messi, der den Doppelpass mit Iniesta sucht, der mit der Hacke wieder auf Messi legt und der kleine Argentinier haut den Ball dann unter die Latte.

Diese Situation war so schnell, dass die Hälfte der Zuschauer erst aufgestanden ist, als der Ball schon gefühlte 10 Sekunden im Netz war. Auch mir ging das Alles etwas zu schnell und dementsprechend bin auch ich leicht verzögert aufgesprungen. Eine tolle Vorstellung, und die Zuschauer honorierten das sofort mit den allseits bekannten „MEEESSI, MEEESSII, MEEESSII“ Sprechchören, viele verneigten sich dazu noch, dass es sich so in etwa anfühlt, als würden sie einen Gott anbeten.

Das waren natürlich 2 unglaublich tolle Szenen, die mich schon sagen ließen, ja es hat sich gelohnt nach Barcelona zu fahren. Aber das lag nicht nur an den 2 Szenen.

Was für mich als Trainer auch noch unglaublich interessant war, WIE Barcelona gespielt hat. Im Fernsehen sieht das teilweise langweilig aus, wenn sie den Ball hin und herschieben, das liegt vor allem daran, weil man selten das ganze Feld überblicken kann. Es ist unglaublich interessant, wie viel die verschiedenen Spieler laufen, damit Barca permanent in Ballbesitz bleibt.

Das faszinierende an der Spielform von Barcelona ist, dass sie mit unglaublich vielen Spielern eng zusammenstehen. Etwas, was bei uns oft als Problem dargestellt wird, weil die Spieler sich angeblich auf den Füßen stehen. Doch Barcelona spielt es so, und die Frage ist, wieso machen sie das? Ist es wirklich so, dass so etwas nur Nachteile bringt? Aber wenn es doch die erfolgreichste Mannschaft der Welt so spielt, dass sollte das doch vielleicht doch etwas nützen, oder doch nicht? Liegt hier ein Fehler bei Barcelona? Oder liegt der Fehler bei den Anderen?

Dabei muss man natürlich sagen, dass da jeder Trainer seine eigenen Argumente hat, und dass es dabei kein richtig und falsch gibt. Doch hier geht es nicht um eine Grundsatzdiskussion sondern um Barcelona.

Der eigentliche Vorteil dieser Form des Angriffs wird es dann deutlich, wenn sie den Ball verlieren. Was? Ja genau, wenn sie den Ball verlieren, hört sich komisch an, ist aber so. Hier wird auch klar, wieso Barcelona diesen ungeheuer großen Anteil an Ballbesitz hat.

Wenn sie den Ball verlieren, dann sind sie ja in einer großen Zahl in der Nähe vom Ball, so können sie auch sofort Druck ausüben auf den Verteidiger, der ihnen gerade den Ball weggenommen hat. Dieser wird jetzt von den meist 3-5 Spielern in der Nähe des Balls gejagt, was es natürlich schwer macht den Ball zu behalten und der dann meist auch wieder nach ein paar Sekunden verloren geht. Es scheint fast so als würden sie sich nur dann wirklich anstrengen. Das bedeutet also, dass sich Barca bei Ballbesitz ausruht, um ihn dann nach einem Ballverlust sofort wieder zu erobern, und dann den unorganisierten Gegner zu überfallen.

Das ist ein ganz anderes Bild von Ballbesitz, als wir es kennen und ist meiner Meinung nach auch ein Geheimnis ihres Erfolges.

Ein weiteres Merkmal von Barcelonas Spiel, was sehr erstaunlich ist, und eigentlich mein ganzes voriges Wissen auf den Kopf stellt, ist die Verteidigung. Es ist nicht nur so, dass die 3-5 Spieler in der Nähe des Balls angreifen, sondern die Verteidigung macht scheinbar 2 Schritte nach vorne anstatt nach hinten. Etwas was sich für uns paradox anhört, ist dort ganz normal. Verliert Barcelona den Ball, dann rücken die Verteidiger auf, gewinnen sie ihn wieder, lassen sie sich wieder fallen. Was? Sagt sich jetzt der deutsche Standardzuschauer, das ist doch verrückt.

Zugegeben, es hört sich verrückt an, ist auch nicht in jeder Situation so, aber meistens. Diese Taktik hat aber seine Vorteile. Der große Vorteil ist, dass eben die Spieler in der Nähe des Balls von den Verteidigern unterstützt werden, sodass der Gegner keine Anspielmöglichkeit findet und den Ball blind in eine Richtung schießen muss, oder den Ball verlieren.

Es zeigt sich also im Spiel des FC Barcelona, dass ein Ballverlust nicht nur Nachteile bringt, sondern auch ein Vorteil sein kann.

Man kann jetzt aber das natürlich nicht auf jede Mannschaft, oder Spielweise übertragen, sondern es funktioniert nur, wenn du dir vorher den Gegner mit deinem Passspiel so stellst, dass die schnelle Balleroberung auch möglich ist. Rückt man die Abwehrreihe vor, ohne Druck auf den Ballführenden auszuüben ist das eine Katastrophe, da dann ein unbedrängter Pass möglich ist.

In der 2. Halbzeit lief das Spiel genauso ab, es fielen wieder 2 Tore (Alexis, Pedro) und das Spiel war genauso unterhaltsam wie die erste Halbzeit, auch wenn ich zugeben muss, dass man sich durchaus an diese tollen Szenen gewöhnt. Man verlangt somit immer wieder solche Aktionen, auch wenn man weiß, dass es einfach nicht geht über 90 Minuten lang immer wieder diese temporeichen Aktionen durchzuführen.

Alles in Allem kann man also sagen, dass dieses Spiel meine Begeisterung für den FC Barcelona sicher nicht gemindert hat, im Gegenteil, ich bin erstaunt und unglaublich froh einmal die beste Mannschaft der Welt gesehen zu haben.

Dann war Abpfiff, die Barca Hymne wird gespielt und die Spieler gehen ohne große Geste in Richtung Zuschauer in die Kabine.

Hier gibt es kein feiern mit den Fans, wie in Deutschland, sondern es wird kurz geklatscht, und dann ist es fertig und das Stadion leert sich innerhalb von Minuten und eine halbe Stunde nach Abpfiff werden bereits die Außentore des Stadions geschlossen.

Spätestens jetzt habe ich begriffen, dass es hier wirklich nur um die 90 Minuten Fußball geht, und danach gehen sie sofort wieder nach Hause, wie bei einem Theaterstück. Und diese 90 Minuten lassen sie sich dann auch noch exzellent bezahlen, so kostete die billigste Karte für dieses Spiel 80€ und nach oben gab es scheinbar keine Grenzen.

Das wirklich Schlimme daran ist, dass die vielen fußballbegeisterten Katalanen, einfach nicht ins Stadion gehen können, weil sie sich diese Karten einfach nicht leisten können.

Als Fazit kann man also sagen, dass beim FC Barcelona bei weitem nicht alles Gold ist, was glänzt. Natürlich sind die 90 Minuten Fußball schön anzuschauen, aber zu diesem Preis muss man es ja fast schon erwarten. Für mich war es ein unglaublich tolles Erlebnis, das Geld war es auf jeden Fall wert, weil ich viel für mich mitnehmen konnte. Ich glaube jedoch nicht, dass ich es in der Form nochmal machen werde.

Auch die Tatsache, dass Fußball in Katalonien ganz nüchtern verfolgt wird, macht mich traurig. Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier Vollblutfußballer und Fans einfach nicht erwünscht sind. Sie bringen wohl zu viele Emotionen mit ins Spiel.

Für mich wird Fußball mit dem Herz gespielt und gelebt, und nicht einfach nur als Unterhaltung angesehen. Ich als Fußballer war derart begeistert von diesem Spiel, weil es viel mehr ist als nur eine Unterhaltungsshow. Es ist taktisch und spielerisch (vor allem durch die technischen Feinheiten der einzelnen Spieler) momentan ziemlich das Beste was es zu sehen gibt. Doch die anderen Zuschauer waren scheinbar nicht mal ansatzweise derart begeistert, kein Zeichen von Begeisterung. Das hat mich schwer enttäuscht.

Dennoch habe ich das alles gerne in Kauf genommen, um diese 90 Minuten zu erleben, sodass ich es durchaus jedem weiterempfehlen kann, der die Möglichkeit dazu hat. Doch ich warne vor, nur Fans, die wirklich 90 Minuten lang etwas Außergewöhnliches sehen, dabei sehr gerne Fußball schauen und auch ab und zu mal etwas analysieren wollen, werden sagen, dass es sich gelohnt hat. Geht man als Fan hin, der Stimmung erleben möchte, und evtl. noch das ein oder andere Autogramm erhaschen, dann ist er beim FC Barcelona falsch.

Lernt von den Kindern, die wissen am Meisten

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