Trennung und Scheidung und die Auswirkungen auf die Kinder Teil IV: Zusammenhang zwischen Resilienz und Bezugsperson

Die Resilienz steht in einem festen Zusammenhang mit der Bezugsperson. Die Kinder können sich zwar aus ihrer schwierigen Lage befreien, doch ganz alleine schaffen sie es nicht. Sie brauchen jemanden, der ihnen in den schwierigen Situationen beisteht.

Jedoch sollte die Verantwortung nicht komplett abgegeben werden, denn sonst kann sich das auch negativ auf die Entwicklung der Kinder auswirken. Sie müssen lernen auch mit schwierigen Situationen umzugehen.

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Trennung und Scheidung und die Auswirkungen auf die Kinder Teil III: Resilienz der Kinder

Zur Einführung in das Thema Resilienz möchte ich zunächst eine Definition vorstellen, auf die ich mich in den späteren Ausführungen beziehen werde:

„Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen“  (Welter-Enderlin 2006, S. 13, zit. nach Fröhlich-Gildhoff/Rönnau-Böse 2009, S. 10)[1].

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Trennung und Scheidung und die Auswirkungen auf die Kinder Teil 2: Auswirkung auf die Psyche der Kinder

Die Psyche der Kinder leidet unter der Trennung erheblich. Nach der Langzeitstudie von Wallerstein und Lewis (vgl. Wallerstein/Lewis 2001)[1] gibt es viele verschiedene psychische Belastungen für die Kinder. Eines der am Häufigsten vorkommenden Ängste der Kinder ist es, von einem Elternteil ebenfalls verlassen zu werden.

Die Kinder denken sich, wenn die Mutter den Vater verlässt, dann kann die Mutter auch das Kind verlassen. In dieser ständigen Angst leben die meisten Kinder nach der Trennung ihrer Eltern. Diese Angst verbindet sich nun zusätzlich damit, dass nun beide Elternteile (mehr) arbeiten müssen und somit auch weniger Zeit für das Kind haben. Dies kann eine große Enttäuschung für das Kind bedeuten, dadurch verliert das Kind an Vertrauen in seine Eltern. Das Kind muss also in jedem Fall auch viel Zeit alleine oder bei anderen Bezugspersonen verbringen.

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Trennung und Scheidung und die Auswirkungen auf die Kinder Teil I: Trennung der Eltern

Ich möchte hier Teile meiner Hausarbeit online stellen. Es geht hierbei um die Trennung und Scheidung von Eltern und die Auswirkungen auf die Kinder. Viel Spaß beim Lesen 😉

Trennung der Eltern

Eltern lassen sich seit den 60er Jahren häufiger scheiden Die Gründe hierfür sind sehr verschieden. So wird es oft damit begründet, dass die Frauen nicht mehr so abhängig von ihren Männern sind, wie es in früheren Jahrzehnten der Fall war. (vgl. De Angelis 2011)[1].  Damit sind nur die Ehen gemeint, die Anzahl der „unehelichen Trennungen“ sind in dieser Statistik nicht erfasst. Diese Zahl könnte noch höher liegen, somit sind also mehr Kinder betroffen, als in dieser Statistik erfasst werden.

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Immer weniger Zeit für Menschlichkeit – Arbeit und Schule fressen uns auf!

Es ist schon erschreckend, dass es immer weniger Menschen gibt, die ausreichend Zeit für die eigene Familie und Freizeitaktivitäten finden. Viele Arbeiten bis zu 10 Stunden am Tag, die Schüler gehen ab der 5.Klasse schon ganztags zur Schule, oder sind im Extremfall sogar schon ab dem Kindergarten den ganzen Tag in einer Betreuungseinrichtung.

Dass eine Betreuungseinrichtung auch viele positive Aspekte hat, sollte klar sein. Das Problem liegt nicht darin, das Problem sind auch nicht unbedingt die Eltern, denn viele von ihnen müssen einfach rund um die Uhr arbeiten, um den Lebensunterhalt verdienen zu können.

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Aus der Sicherheit heraus, neue Aufgaben lösen

Für Kinder ist es unglaublich wichtig, dass sie eine sichere Umgebung vorfinden. Selbst den meisten Erwachsenen geht es noch so. Wir haben ein tiefes Bedürfnis nach Sicherheit und dennoch geben wir sie den Kindern selten.

Immer müssen die Kinder funktionieren wie kleine Erwachsene, sie sollen ja schließlich auf den Ernst des Lebens gut vorbereitet werden, am Besten so früh wie möglich damit beginnen. Doch schleicht sich da nicht ein kleiner Fehler ein? Ist es für die Kinder wirklich besser sich schon von klein an an den meist harten Alltag der Erwachsenen zu gewöhnen? Warum müssen sie das in der Schule schon sofort lernen und nach nur ein paar Jahren schon perfekt funktionieren?

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Fremdbestimmung einfacher als Selbstbestimmung, der richtige Weg?

Warum geben wir unsere „Stimme ab“ um eine Regierung zu wählen, die große Teile unseres Lebens bestimmt? Diese Frage habe ich mir schon öfters gestellt und eine Antwort habe ich schon gefunden. Es ist einfacher.  Inwiefern es einfacher ist, werde ich nun aufzeigen, und mögliche Lösungswege auf den Weg bringen.

Wir müssen uns nicht mehr um unser gesamtes Leben kümmern, die Regierung übernimmt einen großen Teil. Es wird also ein Rahmen festgelegt, in dem wir uns nur bewegen können/dürfen. In diesen festen Strukturen lässt es sich dann ganz entspannt leben, denn wir können ja nichts dafür. Wir haben es nicht in der Hand und somit ist immer eine Ausrede vorhanden. Wir können uns immer sagen, die Anderen haben das entschieden und sie sind schuld. Dann regen wir uns darüber auf, aber da wir scheinbar nichts ändern können, finden wir uns damit ab und sind froh die Verantwortung abgeben zu können.

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Kinderförderungsgesetzt (KiFöG) der falsche Ansatz?

Das KiFöG ist in letzter Zeit eine heiß geführte Debatte, jedenfalls in Hessen. Ich möchte nicht auf diesen Zug aufspringen, obwohl ich klar der Meinung bin, dass es eine Verschlechterung der Umstände in Kindertageseinrichtungen sein wird.

Hierzu sind viele Diskussionen auf der Petition zu finden, worauf ich hinweisen möchte: https://www.openpetition.de/petition/argumente/protest-gegen-das-hessische-kinderfoerderungsgesetz-hesskifoeg

Doch ich möchte mal eine ganz andere Forderung stellen.

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Warum reizen die Kinder gerne ihre Eltern bzw. Erwachsene?

Das Phänomen hat bestimmt jeder schon erlebt, entweder als Elternteil, Erzieher, Betreuer oder als Zuschauer. Ein Kind bringt seine Eltern zur puren Verzweiflung und jeder denkt, ohje, da hat jemand aber seine Kinder gar nicht im Griff.

Diese Situation passiert permanent in meiner Arbeit mit Kindern und ich habe mich einmal gefragt wieso Kinder das tun, ich bin auf ein paar Thesen gekommen, die ich leider noch nicht belegen kann…

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